Webmaster Site Admin
Anmeldedatum: 12.01.2007 Beiträge: 11
|
Verfasst am: 24.01.2007, 15:43 Titel: Der neueste Schrei vom Navi-Markt |
|
|
Per Frauenstimme ans Ziel geführt zu werden - normal für alle. Autofahrer mit „Navi“ an Bord. Eine neue Software meldet nun Staus auf der Route noch früher.
Die ersten vier bis fünf Buchstaben reichen, dann wird meist schon der Zielort angeboten - ob Düsseldorf oder Stuttgart, Brandenburg oder Frankfurt am Main oder Oder. Das ist aktueller Stand der Technik bei den Navigationsgeräten, die ab Werk oder nachgerüstet für zielgenaues Fortkommen sorgen.
Die eigentliche Qualität dieses elektronischen Helferleins erweist sich manchmal schon bei der Eingabe. Ganz sicher aber unterwegs, wenn der vorgeschlagene Weg über Autobahnen und Bundesstraßen plötzlich durch einen Stau oder zähfließenden Verkehr im Kriechtempo endet.
Gegen Kriech-Ströme
Ärgerlich für alle, die täglich davon leben, dass sich Zeit auch in Geld ausdrücken lässt- natürlich ebenso für den Sonntagsfahrer im besten Sinne: Der diese Strecke eben nicht jeden Tag unter seine vier Räder nimmt.
Doch gegen solche „Kriechströme“ haben die Techniker „TMC“ erfunden: Diese drei Buchstaben bedeuten „Traffic Message Channels“ und sollen solche Stau-Stufen möglichst umfahrbar machen.
Zehn Navigationsgeräte im Test In der Praxis hat sich gezeigt, dass TMC wegen der nötigen Rückmeldungen von Polizei und Rettungsdiensten, aber auch wegen der langen Wege über Leitstellen und Behörden so manches Mal recht spät informiert. Denn hier werden Hindernisse im Verkehrsverlauf zum Teil noch von Hand eingegeben. Daraus hat sich der Begriff des „Phantom-Staus“ entwickelt, er bezeichnet Hinweise per Navi, die bereits überflüssig sind.
Stau-Meldung nach 180 Sekunden
ADAC hat zehn Navi-Systeme getestet Die bisher schnellste Software zur Lösung solcher Probleme heißt TMCpro, wurde entwickelt von den Destinator-Technologies im bayerischen Unterföhring und wird bereits von Hardware-Herstellern angeboten. Natürlich hat Destinator das Navigieren nicht neu erfunden: „Aber wir haben diese Zeiten deutlich verkürzt“, darauf weist der Marketing-Direktor für Europa, Andreas A. Erwig, hin: „Wir melden Staus im Durchschnitt nach neun Minuten, auf Autobahnen sogar schon nach 180 Sekunden.“
Wie das möglich ist? Weil Polizei und Feuerwehren im Ernstfall alles andere im Kopf haben müssen, als Staus zu melden, kommen diese Informationen von bundesweit mehr als 5500 Induktionsschleifen und 4000 Brückensensoren - direkt in die Leitstelle der T-Com. Dazu gibt es noch speziell ausgestattete private Autos, die oft unterwegs sind und ihr Fortkommen per GPS mitteilen. Störungen werden sofort über die Frequenzen der Radiostationen an das Navigationssystem im Auto gesendet. Das funktioniert, wie ein Testgerät im Alltag zeigte, tatsächlich innerhalb von Minuten.
Ab Werk codiert
Allerdings bereits „ab Werk“ codiert, damit nur TMCpro-Nutzer diesen Service haben. Die neue Software ist separat erhältlich, sie wird aber auch von einigen Hardware-Anbietern und Autokonzernen bereits in deren Geräte und Mobile eingebaut. Damit lassen sich dann leicht PDAs und moderne Mobiltelefone zu einem vollwertigen Navigationsgerät ausbauen. |
|
MICHI62
Anmeldedatum: 25.03.2007 Beiträge: 2
|
Verfasst am: 25.03.2007, 09:43 Titel: TMC Pro |
|
|
Hallo
ich wollte mich mal zu Wort melden.
TMC ist OUT, da die Staus nicht auf dem Aktuellstem Stand sind.
TMC PRO ist der Renner.Soviel wie ich weiss ist dieser Dienst noch Kostenpflichtig, ausser bei Medion.
Das Navi von Medion PNA 465 MD 96213 bietet diesen Dienst umsonst an. Medion übernimmt die Kosten.
Laut Test ist es auch ein sehr gutes Gerät.
Ich werde es mir kaufen.
Kann mir jemand sagen , ob ich damit gut fahre oder gibt es für diesen Preis bessere Geräte.
CIO
Michael |
|